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Faszientraining - was ist das?

Faszien


Und ewig ächzt der Rücken - 1. Teil

GASTBEITRAG von Dirk Beckmann | 16.01.2015

Gastbeitrag / Werbung

Teil 1:  Der zu schwache Rücken

Rückentrainingsprogramme gibt es wahrscheinlich so viele wie Sand am Meer.

Mit annähernd vergleichbarer Häufigkeit findet man wohl nur noch Bikini-Diäten oder Six-Pack-Trainingsprogramme für die Herren.

Manchmal steigt in mir ganz leise die Frage auf: „Was funktioniert davon denn jetzt eigentlich?“

Auch wenn ich natürlich meine ganz persönliche Antwort auf diese Frage habe, möchte ich Dir in diesem Artikel nicht noch ein weiteres Programm anpreisen. Vielmehr eröffne ich Dir in den folgenden Zeilen einen neuen Blickwinkel auf das Thema „Rückenbeschwerden“. Wo kommen die eigentlich her? Was wollen sie von uns? Und letztendlich das Wichtigste: Wie halten wir sie aus unserem Leben fern?

Folge mir auf eine kleine Reise. Viele Ideen, die ich in diesem Text vorstellen möchte, werden vielleicht das genaue Gegenteil von dem beinhalten, was Du bisher gehört hast. Die Frage, die Du Dir stellen solltest ist, wie erfolgreich du bisher mit dem Bild, das Du im Moment hast gefahren sind. Wenn Du Optimierungsbedarf siehst, dann freue ich mich, Dir in den folgenden Zeilen einige Groschen zu zuwerfen, die Du dann selbst fallen lassen kannst.

S-Form und Zick-Zack-Linie des Rücken

Viele Lösungsansätze gehen auch heute noch davon aus, dass die Ursache Ihrer Probleme in einer zu schwachen Rückenmuskulatur liegt. Unzählige Methoden befassen sich daher damit, Ihren Rücken gezielt zu kräftigen und zu trainieren. Tatsächlich zeigt sich aber sehr häufig, dass die Ursache eines Problems sehr selten an derselben Stelle liegt wie das Symptom. Meist befindet sie sich nämlich nicht am Rücken sondern an der Körpervorderseite.

Unser Körper ist so aufgebaut, dass er sich mit einer sanft geschwungenen S-förmigen Wirbelsäule in einem recht guten Lot-Zustand befindet. Dabei ist er in der sogenannten Zick-Zack-Linie angeordnet. Strukturell ergibt sich dadurch, dass die einzelnen Elemente des Körpers sich miteinander in einem Gleichgewicht befinden und sich dabei eben an einer lotgerechten Linie orientieren. Wenn wir uns allerdings umschauen, dann sehen viele Rückengeplagte gerade so nicht aus. Durch tägliches Zusammenkauern vor PC, TV, im Auto oder am Bürotisch hat sich unsere Körpervorderseite verkürzt. Dafür sorgt ein zu hoher Tonus – also die Spannung in den Muskeln – und eine Anpassung des muskulären Bindegewebes. Diese sogenannten Faszien sorgen dafür, dass der Körper förmlich in dieser gebeugten Haltung erstarrt. Gerade Sitzen oder Stehen wird zur Tortur, weil die Körpervorderseite lieber kurz bleiben möchte und Dich nach vorn zieht.

[RUECKENTIPP-01]

Natürlich kannst Du jetzt Deinen Rücken für zu schwach halten und ihn lehren, stärker an der Wirbelsäule zu ziehen. Allerdings üben Sie dann nicht nur von zwei Seiten Zug auf die Wirbelsäule aus und haben einen doppelt hohen Tonus, Du verschwendest auch jede Menge Energie und riskieren, dass Deine Wirbelsäule wie eine Zeltstange, an der von zwei Seiten zu stark gezogen wird, zu einer freien Seite hin ausweicht. Ergebnis kann eine ansehnliche Skoliose oder auch ein Bandscheibenvorfall sein.

Die Ausgangslage der Rückenmuskulatur wiederherstellen

Wäre es nicht wesentlich cleverer, daran zu arbeiten, die Körpervorderseite wieder auf Ihre Ausgangslänge zu bringen? Möglicherweise würdest Du dann erkennen, dass Deine Rückenmuskulatur für die Aufgaben, für die sie eigentlich vorgesehen ist, gar nicht zu schwach ist, und sich lediglich bei Dir über die zusätzliche Arbeit, für die sie im Grunde nicht zuständig ist, beschwert hat. Die Beschwerde-Sprache Ihres Körpers heißt übrigens Schmerz. Chronisch verspannte Muskulatur schmerzt ebenso wie chronisch überlastete oder überdehnte Muskulatur. Ist Dein Rücken also wirklich „zu schwach?“. Wer weiß …  weiter geht's im 2. Teil!

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Zur Verfügung gestellte Informationen ersetzen keine individuelle Beratung und Untersuchung durch einen Arzt. Sie sind mit dessen Diagnose nicht gleichzusetzen.

Die Informationen sind nicht dafür da, Ferndiagnosen zu stellen oder konkrete Behandlungsmethoden für den Einzelfall zu empfehlen.

In Kommentar- und Forenbeiträgen enthaltene Hinweise ersetzen ärztlichen Rat nicht.

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