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Entspannungs- und Bewegungskonzept

Rücken schonen in Alltag


Yoga

ARTIKEL von Stefan Füger | 25.06.2015

Kann Yoga helfen, Rückenschmerzen zu vermeiden?

Yoga kann helfen, Rückenschmerzen zu vermeiden, sagen wissenschaftliche Studien. Wie andere gezielte Dehnübungen auch kann Yoga einen Beitrag leisten, Rückenschmerzen zu lindern.

Yoga erscheint aus zweierlei Sichtweise sinnvoll, sofern unter fachkundiger Anleitung ausgeführt und an die individuellen Fähigkeiten, körperliche Konstitution und Bedürfnisse angepasst.

Einerseits helfen die Übungen und Techniken, Stress abzubauen und zu entspannen. Andererseits werden relevante Muskelgruppen adressiert, die dadurch gezielt gestärkt werden.

Wissenschaftliche Studien kommen zudem zum Ergebnis, dass aus gesundheitsökonomischen Standpunkten Yoga ein effektives Mittel ist, um Rückenschmerzen zu behandeln.

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Wie wirkt Yoga auf Deinen Rücken?

Speziell zusammengestelltes Rücken-Yoga adressiert Deinen unteren, mittleren und oberen Rücken mit dem Ziel die dortige Muskulatur zu lockern und aufzubauen.

Yoga bringt zweierle positive Effekte: 

  1. Es wirkt entspannend. Yoga hilft beim Stressabbau. Stress kann ein Auslöser von Muskelverspannungen sein.
  2. Yoga mobilisiert Deine Wirbelsäule und streckt sie über die komplette Länge. Verspanntes Muskel- und Fasziengewebe wird sanft gelöst, die Haltung wir nach und nach aufgerichtet. Konsequent und nachhaltig angewandt stärkte Yoga Deine Muskulatur und verhindet ein abermaliges Verkleben des Bindegewebes. 

Sehr hilfreich erscheinen die Übungen zudem zur Rumpfstabilisation - einschließlich der gezielten Stärkung Deiner Bauchmuskulatur. Eine starke Körpermitte verhindert ein Abkippen Deines Beckens nach vorne mit negativen Effekten auf den unteren Rücken. Etwaige Fehlhaltungen können sich dann über den mittleren Rücken bis hin zu Schulter- und Nackenmuskulatur fortsetzen. 

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Wie kannst Du Dir Yoga-Übungen für den Rücken vorstellen?

In unserer Rückenschule findest Du bestimmt einige Anregungen zu Yoga-Übungen für Deinen Rücken. In Zusammenarbeit mit der Düsseldorfer Yoga-Schule karmakarma haben wir Dir einige Abläufe zusammengestellt.

Wichtig:  Yoga – gerade wenn es um die Linderungen oder die Vermeidung von Rückenschmerzen geht – sollte ausschließlich unter fachkundiger Anleitung ausgeübt werden! Bevor Du Yoga-Übungen ausübst, kläre im Zweifel mögliche gesundheitliche Beschwerden mit deinem Hausarzt ab. Solltest du unter aktuen Rückenschmerzen leider ist in jedem Fall die ärztliche Abklärung angeraten. 

Yoga kann helfen, Rückenschmerzen zu vermeiden. Es ist aber per se kein Mittel, um Rückenleiden zu behandeln.

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Fördern Krankenkassen Yoga-Kurse?

Yoga ist grundsätzlich als präventive Leistung von Krankenkassen anerkannt.

Nicht alle Yoga-Angebote werden jedoch automatisch gefördert. Krankenkassen vertrauen die Anerkennungsprüfung oft externen Dienstleistern an. Diese ist jedoch nicht notwendigerweise gleichzusetzen mit einer abschließenden Qualitätsüberprüfung des Yoga-Angebotes.

Sprich am besten mit Deiner Krankenkasse, ob und ggf. welche präventiven Yoga-Kurse in welchem Umfang gefördert werden. 

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Welche Voraussetzungen musst Du für Yoga mitbringen?

Voraussetzungen für Yoga für den Gesunden gibt es grundsätzlich nicht. Solltest du gesundheitliche Beschwerden haben, besprich dich vorab mit deinem Hausartz.

Vermeide Leistungsdenken und setze Dich nicht unter Druck! Beim Yoga bestimmst Du die Intensität.

Yoga – auch für den Rücken – muss behutsam und unter fachkundiger Anleitungen erfahrener Yoga-Lehrer bzw. –Lehrerinnen erlernt werden. Darüber hinaus sind keine formellen Anforderungen zu erfüllen. 

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Gibt es auch kritische Stimmen zu Yoga und Rückengesundheit?

Wie immer im Leben gibt es nicht richtig oder falsch. Einige kritische Stimmen weisen darauf hin, dass Yoga zu Verletzungen auch am Rücken bis hin zu Bandscheibenvorfällen führen könne. Aber wie sagte bereits Paracelsus :“alles in Maßen”. Dann stärkt Yoga Deinen Rücken – körperlich und mental.

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Fazit und Zusammenfassung zu Yoga und Rückengesundheit

Yoga kann sich positiv auf Deine Rückengesundheit auswirken - sofern Du Deine eigenen körperlichen Grenzen akzeptierst und unter fachlicher Aufsicht die Übungen absolvierst.

Mehr zum Thema findest Du hier:

Zur Verfügung gestellte Informationen ersetzen keine individuelle Beratung und Untersuchung durch einen Arzt. Sie sind mit dessen Diagnose nicht gleichzusetzen.

Die Informationen sind nicht dafür da, Ferndiagnosen zu stellen oder konkrete Behandlungsmethoden für den Einzelfall zu empfehlen.

In Kommentar- und Forenbeiträgen enthaltene Hinweise ersetzen ärztlichen Rat nicht.

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