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Bruxismus teils schlecht für den Rücken

Was ist die Ursache?

Entstehung von Rückenschmerzen oft multikausal


Zähneknirschen

ARTIKEL von Stefan Füger | 10.07.2016

Rückenbeschwerden durch Zähneknirschen schwer zu behandeln

Zähneknirschen, im Fachbegriff auch Bruxismus genannt, ist weit verbreitet, kann Rückenbeschwerden verursachen und ist schwer zu behandeln.

Teils merken die Betroffenen nicht, dass sie nachts die Kiefer aufeinander pressen und können etwaige Rückenschmerzen diesem Ursprung nicht zuordnen. 

Neben dem Fachausdruck Bruxismus wird das umgangsprachliche Zähneknirschen auch Kraniomandibuläre Dysfunktion (CMD) genannt. 

Zähneknirschen bedeutet, dass im Schlaf mit bis zu zehnfach erhöhtem Kaudruck ihre Kiefer aneinander mahlen

Der Mensch erträgt im Schlaf weit höhere Schmerzen als ich Wachphasen. Die Schmerzschwelle steigt an und die negativen Auswirkungen der mahlenden Kieferbewegungen nehmen wir erst tags drauf in Form von Kiefer-, Kopf- oder Rückenbeschwerden wahr. 

Hierduch manifestieren sich Schäden an den Zähnen selbst wie beispielsweise abgeschliffene Kauflächen, aber auch Schmerzen an Kiefer- und Kaumuskulatur, Übelkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, Beschwerden besonders im oberen Rücken und Beeinträchtigungen des Seh- oder Hörvermögens. 

Wissenschaftliche Studien lassen noch keine abschließende Beurteilung über die Ursachen von Zähneknirschen zu.

Sicher ist, dass Bruxismus häufig vorkommt, wenngleich die Häufigkeit in unterschiedlichen Quellen voneinander abweicht. 

Unsere Kiefer nehmen Unterschiede von 0,01 Milimeter bereits wahr, so dass in derartigen Höhenabweichungen eine mögliche Ursache für Zähneknirschen liegen kann. 

Zudem scheinen insbesonders psychische Faktoren wie Stress in der Entsehung und Manifestation ausschlaggeben. Nicht umsonst spricht der Volkmund davon, noch einmal über eine Entscheidung schlafen zu müssen. Im Schlaf verarbeiten wir offensichtlich tagsüber Erlebtes und bauen womöglich auch Stress über Zähneknirschen ab. 

Genußmittel wie beispielsweise Nikotin scheinen den Effekt zu verstärken. Grundsätzlich deuten wissenschaftliche Studien auf eine negative Rolle von Genussmitteln bei der Entstehung und Wahrnehmung von Rückenbeschwerden hin.

Liegen die Ursachen für das nächtliche Knirschen und Mahlen der Kiefer in Fehlstellungen oder Höhenunterschiede im Gebiss, so lassen sich diese möglicherweise beheben. Die Behandlung kann recht aufwendig ausfallen. Zahnärzte und Kieferchirurgen geben zu individuellen Gebisseigenschaften Empfehlungen. 

Darüber hinaus werden mehr die Symptome als die Ursache des Zähneknirschen behandelt.

Zahnärzte verordnen widerstandsfähige Kunstoffschienen für Zähne zur nächtlichen Nutzung. Die Kaumuskulatur soll dadurch geschont und entlastet werden. Eine weitergehende Abnutzung der Kauflächen wird verhindern.

Gleichsam adressiert diese Maßnahme natürlich lediglich Sympotome und Auswirkungen an den Zähnen ohne die Ursache des Zähneknirschens zu beseiten. 

Symptome wie beispielsweise Nackenschmerzen bleiben hiervon unberührt und weiter bestehen. Hier sind physiotherapeutische Maßnahmen und Massagen gefragt, wobei die Betroffenen auch Techniken erlernen, um selbst ihre Kaumuskualtur zu lockern

Grundlegend erscheint aber besonders der gezielte Abbau von Stress, z.B. durch autogenes Training, Yoga, Sportoder Bewegung allgemein. 

Wer mit den Zähnen knirscht leidet oft unter Symptomen außerhalb des Kiefergelenks, wie z.B. Rücken- und Nackenschmerzen, Kopfweh, Übelkeit und Schwindel bis hin zu Einschränkungen des Hör- und Sehvermögens. 

Höhenunterschiede im Gebiss können eine Ursache für die nächtliche Aktivität sein.

In Höhenunterschieden zwischen den Kiefern kann eine Ursache für das Zähneknirschen liegen.

Besonders scheint der Ursprung jedoch in psychischen Faktoren wie Stress zu suchen.

Entsprechend liegt im Stressabbau neben physiotherapeutischen Maßnahmen zur Lockerung der Kau-, Nacken- und Rückenmuskulatur ein Behandlungsfokus. 

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Zur Verfügung gestellte Informationen ersetzen keine individuelle Beratung und Untersuchung durch einen Arzt. Sie sind mit dessen Diagnose nicht gleichzusetzen.

Die Informationen sind nicht dafür da, Ferndiagnosen zu stellen oder konkrete Behandlungsmethoden für den Einzelfall zu empfehlen.

In Kommentar- und Forenbeiträgen enthaltene Hinweise ersetzen ärztlichen Rat nicht.

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