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So wichtig wie eine passende Matratze

Matratze und richtig liegen


Nackenstützkissen

GASTBEITRAG von Cornelia Grawe | 15.07.2016

Gastbeitrag / Werbung

Stabilisierung für den Nacken

Jeder Mensch ist individuell. Dies gilt sowohl für die Ergonomie als auch das Schlafverhalten. 

Nackenstützkissen können helfen, den unterschiedlichen Anforderungen gerecht zu werden. Auf was gilt es dabei zu achten?

Deinem Kissen kommt die wichtige Aufgabe zu, Deine Halswirbesäule in ihrem natürlich Aufbau zu lagern. Im Schlaf darf Dein Nacken nicht abknicken. Deine Wirbesäule sollte waagerecht auf der Matratze ruhen.

Andernfalls drohen verspannte Muskeln, Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen bis hin zu langfristig möglichen Schäden an den Bandscheiben.

Grundsätzlich soll die jeweilige Form des Kissens den Raum zwischen Kopf, Schulter und Matratze möglichst weich und anschmiegsam aber auch stabilisierend ausfüllen und sich immer wieder an neue Schlafpositionen anpassen.

Passt aber jede Kissenform zu jeder Schlafposition?

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Unterschiedliche Nackenstützkissen je Schlafposition?

Nackenstützkissen sind keine Universallösung. Die jeweiligen Formen kommen unterschiedlichen Schlafpositionen entgegen.

Bei Seitenschläfern sollte die Schulter vor dem Kissen auf der Matratze lagern und sanft in diese einsinken. Es empfiehlt sich ein 40 x 80 cm großes Kissen, das an einer der längeren Seiten eine geschwungene Erhebung aufweist. Das Kissen füllt damit den Raum zwischen Matratze Schulter und Kopf aus.

Für Rückenschläfer kann ein vergleichbar geformtes Produkt funktionieren. Die Schulter sollte ebenfalls vor dem Kissen lagern. Typischerweise dürfte das Nackenstützkissen lediglich etwas flacher ausfallen, um ein Abknicken des Kopfes zu verhindern.

Bauschläfern sei ein möglichst flaches Kissen angeraten. Fällt das Nackenstützkissen zu hoch aus, knickt der Kopf nach hinten weg. Hierdurch können Nackenschmerzen entstehen..

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Wie sind Nackenstützkissen aufgebaut?

Einen generell gültigen Aufbau von Nackenstützkissen gibt es nicht. 

Die typische Form eines Kissens zur Stützung des Nackens assozieren wir mit der Größe 40 x 80 cm samt einer weichen, geschwungenen Erhebung an einer der längeren Seiten. 

Einige Hersteller bieten darüber hinaus sehr innovative Formen für unterschiedliche Schlafgewohnheiten, z.B. mit mehreren Erhebungen.

Die Füllung von Nackenstützkissen besteht meist aus Kunstschaum oder anderen synthetischen, waschbaren und anschmiegsamen Materialien.

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Tipps zur Auswahl von Nackenstützkissen

Probiere das Nackenkissen vor dem Kauf unbedingt aus und finde die für dich und deine Schlafgewohnheiten passende Form.

Das Probeliegen sollte auf einer Matratze stattfinden, die Deiner eigenen in Härte und Beschaffenheit möglichst nahe kommt.

Neben der Form kommt der passenden Höhe entscheidende Bedeutung zu. Fällt diese zu hoch oder zu niedrig aus, knickt Dein Nacken möglicherweise im Schlaf ab, und deine Halswirbelsäule lagert nicht waagerecht. In der Folge können Schmerzen im oberen Rücken, Nacken und Kopf entstehen und Deine Bandscheiben erholen sich weniger gut.

Ein in der Höhe veränderbares Produkt kann hilfreich sein, falls sich Deine Schlafgewohnheiten ändern oder Du das Kissen mit auf Reisen nimmst und auf einer unterschiedlich harten Matratze schläfst.

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Fazit und Zusammenfassung zu Nackenstützkissen und Nackenbeschwerden

Nackenstützkissen ansich können helfen im Zusammenspiel mit der Matratze, eine gute Schlafposition zu finden, die Deinen ergonomischen Voraussetzungen entspricht. 

Es kommt jedoch auf die passende Auswahl der Form, Höhe und Spezifikationen wie Bezug oder Füllmaterial an. 

Nackenstützkissen heilen keine Nackenschmerzen. Passend ausgewählt können Sie aber einen Beitrag leisten, zukünftige Beschwerden am oberen Rücken zu vermindern oder gar vermeiden.

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Zur Verfügung gestellte Informationen ersetzen keine individuelle Beratung und Untersuchung durch einen Arzt. Sie sind mit dessen Diagnose nicht gleichzusetzen.

Die Informationen sind nicht dafür da, Ferndiagnosen zu stellen oder konkrete Behandlungsmethoden für den Einzelfall zu empfehlen.

In Kommentar- und Forenbeiträgen enthaltene Hinweise ersetzen ärztlichen Rat nicht.

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