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Worauf kommt es an?

Matratze und richtig liegen


Matratzen

ARTIKEL von Stefan Füger | 17.08.2015

Wie finde ich die passende Matratze gegen Rückenschmerzen?

Wenn Du Dir diese Frage stellst, bist Du bereits einen wichtigen Schritt weiter!

Matratzen führen trotz der hohen Bedeutung für die Vermeidung von Rückenschmerzen ein stiefmütterliches Dasein.

Trotz dessen dass wir pro Nacht einige Stunden darauf ruhen, ist die Auswahl scheinbar mehr ein lästiges Übel als eine spannende Angelegenheit, so dass eine Neuanschaffung oft länger als sinnvoll hinausgeschoben wird. 

Das sollte nicht so sein! Denn Bandscheiben erholen sich im Schlaf. Und das passende Bettsystem bestehend aus Matratze, Kissen und Unterfederung kann einen positiven Beitrag hierzu leisten.

Vielleicht hast Du genau diese Erfahrung nach einer Übernachtung in einem Hotel gemacht auf der Du möglicherweise auf einer besseren bzw. für Dich passenderen Matratze geschlafen hast. 

Nachfolgend möchten wir Dir deshalb einige grundlegende Eindrücke vermitteln welche Rolle Matratzen bei der Vermeidung von Rückenschmerzen spielen können und auf was Du bei der Auswahl der für Dich passenden Matratze achten solltest, um möglichst entspannt und ohne Rückenschmerzen morgens aufzuwachen.  

Vorneweg eine wichtig Aussage: Matratzen heilen keine Rückenschmerzen! Wenn Dich akute Rückenschmerzen plagen, solltest Du zunächst einen Orthopäden aufsuchen und die Gründe abklären lassen. Dennoch könnnen Matratzen die Ursache von Rückenschmerzen sein, wenn sie zu hart oder zu weich oder schlich durchgelegen sind. In diesem Sinn kann eine neue, passend für Dich ausgewählte Matratze möglicherweise zusätzliche Rückenschmerzen und Verspannungen zukünftig vermeiden. 


Um die Wirkungsweise einer Matratze und die Entstehung von Rückenschmerzen zu verstehen, werfen wir einen Blick auf die natürliche Form unseres Rückgrats. Im Idealfall lagert eine passende Matratze die schlafende Person derart wie sie im Stehen gebaut ist. Die Wirbelsäule befindet sich sozusagen waagerecht. 

Du änderst bis zu 60 Mal jede Nacht deine Schlafposition. Die Aufgabe Deiner Matratze ist es, sich immer wieder an Deine Körperkonturen und Dein Gewicht anzupassen und möglichst lange den Wechsel zwischen Be- und Entlastung aushalten.

Mit anderen Worten:  ein zu harte oder zu weiche Matratze erfüllt diese Funktion nicht. Sie kann sich nicht optimal an Deinen Körper anpassen und eine billige Matratze aus schlechteren Werkstoffen hält den Belastungen weniger lange Stand.

Hast du schonmal eine Nacht auf dem Boden geschlafen? Falls ja, erinnerst du dich vielleich noch das verspannte, unangenehme Gefühl in Nacken, Schulter und unterem Rücken. Ähnliche Folgen kann über eine längere Zeit eine zu harte Matratze hervorrufen. 

  • Zu hoher Auflagedruck.
  • Wirbelsäule wird inkorrekt gelagert.
  • Die Wirbelsäule biegt sich unnatürlich.
  • Bandscheiben können sich ggf. nicht richtig aufladen.
  • Schlafphasen können unterbrochen werden.

Die Folgen eine zu weichen Matratze kannst du nachempfinden, wenn du lange Zeit regungslos in einer Hängematte verbracht hast. 

  • Hüfte sinkt zu weit ein.
  • Wirbelsäule hängt durch.
  • Stauchwirkung und Überdehnung der Bänder und Muskeln können folgen.
  • Bandscheiben können sich ggf. nicht richtig aufladen.
  • Schlafphasen können unterbrochen werden.

Angesichts dessen stellt sich die Frage nach der besten und optimalen Matratze? Wie funktioniert eine passende Matratze?

  • ​Hüfte und Schulter sinken weit genug ein.
  • Die Wirbelsäule wird waagerecht gelagert.
  • Muskel und Bänder entspannen sich.
  • Bandscheiben können sich aufladen.
  • Ein geruhsamer, erholsamer Schlaf wird möglich.

Es gibt keine optimalen Matratzentypen für Deinen Rücken.

Aus den verschiedenen Matratzentypen solltest du zunächst denjenigen auswählen auf dem Du Dich wohl fühlst. Die Matratzentypen weisen zwar unterschiedliche Vor- und Nachteile auf. Entscheidend ist jedoch v.a. die Qualität des Produktes. 

Um dies herauszufinden solltest Du grundsätzlich auf die Einschätzung und die Erfahrung eines Fachhändlers vertrauen. Final musst Du Dich aber auf den Produkten wohl fühlen.

Die Auswahl der passenden Matratze braucht Zeit. Wie gesagt: vertraue einem Fachhändler, der zusammen mit Dir eine für Dich passende Matratze auswählt. 

Nimm Dir Zeit! Der Kauf einer Matratze ist eine Entscheidung für die nächsten zehn Jahre. 

Probiere verschiedene Matratzentypen aus bevor du dich für ein bestimmtes Produkt entscheidest. Beim Probeliegen solltest Du grundsätzlich für dich passende Produkte identifizieren können. Dabei spielen auch die Unterfederung und das Kissen eine wichtig Rolle. 

Kissen leisten Kopfarbeit! Welche Rolle kommt Deinem Kissen genau zu? Ein unpassendes Kissen kann - wie eine Matratze - zu Verspannungen und Rückenschmerzen führen.Im Idealfall wählst Du Dein Kissen zusammen mit Deiner neuen Matratze aus.

Am Kissen solltest Du nicht sparen! Ihm kommt eine wichtige Bedeutung zu wie Deine Wirbelsäule im Schlaf gelagert ist!

Um Rückenbeschwerden im oberen Bereich der Wirbelsäule zu vermeiden, sollte Dein Kissen den Bereich zwischen Schulter, Nacken und Matratze möglichst gut ausfüllen und sich immer wieder neu an Deine sich ändernden Schlafpositionen anpassen. Du bewegst Dich häufig nachts - und diese Bewegungen muss Dein Kissen eben auch mitmachen. 

Wenn das Zusammenspiel zwischen Kissen und Matratze stimmt und sich beide immer wieder an neue Schlafpositionen anpassen und die Wirbelsäule im Schlaf optimal lagern, kann dies Deinen Bandscheiben helfen, sich zu entspannen und Rückenschmerzen können vermieden werden.

Wenn das Kissen umgekehrt nicht für dich geeignet ist, nutzt auch eine teure eigentlich für Dich passende Matratze weniger. Die Folgen können Nackenschmerzen oder Verspannungen am unteren Rücken sein.

Natürlich tragen nicht nur Kissen und Matratze zur Vermeidung von Rückenschmerzen bei. Die Entstehung von Rückenbeschwerden ist komplex und multikausal. Sie lassen sich oft also nicht auf einen einzelnen Grund zurückführen.

Entstprechend vielschichtig fallen Strategien und Maßnahmen zur Vermeidung von Rückenbeschwerden aus. Hierzu gehören insbesondere dynamisches Sitzen, Sport, Bewegung allgemein, Stressabbau und Entspannung und der Verzicht auf Nikotin

Zur Verfügung gestellte Informationen ersetzen keine individuelle Beratung und Untersuchung durch einen Arzt. Sie sind mit dessen Diagnose nicht gleichzusetzen.

Die Informationen sind nicht dafür da, Ferndiagnosen zu stellen oder konkrete Behandlungsmethoden für den Einzelfall zu empfehlen.

In Kommentar- und Forenbeiträgen enthaltene Hinweise ersetzen ärztlichen Rat nicht.

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