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Halswirbelsyndrom bzw. Nackenwirbelsyndrom

ARTIKEL von Stefan Füger | 15.07.2015

Zervikalsyndrom: Schmerzen im Bereich der Hals- bzw. Nackenwirbelsäule

Schmerzen im Bereich der Hals- bzw. Nackenwirbelsäule können durch das in der Fachsprache bezeichnete Zervikalsyndrom hervorgerufen werden. 

Die umgangsprachlich als Hals- oder Nackenwirbelsyndrom bezeichnete Schmerzen hängen oft mit Bewegungsmangel und langen statischen Sitzphasen zusammen. 

 

Das Halswirbel- bzw. Nackenwirbelsyndrom äußert sich durch ein Schmerzempfinden im Bereich der Schulter- und Nackenmuskulatur. Oft kommt es zu eingeschränktem Bewegungsradius der oberen Bereichs der Wirbelsäule.

Die Nackenmuskulatur verhärtet, verstärkt Schmerzen und reduziert die Beweglichkeit

Wie beim Lendenwirbelsyndrom unterscheiden Ärzte mehrere grundsätzliche Ausgestaltungen: 

  1. lokales Zervikalsyndrom: hierbei bleiben die Beschwerden auf die Halswirbelsäule fokussiert. 
  2. Schiefhals: dies bezeichnet eine Sonderform des lokalen Zervikalsyndroms; Betroffene halten den Kopf schief einhergehend mit Schmerzen im aktuen Zustand. Diese Ausprägung, manifestiert sich besonders bei Kunden und jugendlichen. 
  3. zervikobrachiales Syndrom: dies geht über das lokale Zervikalsyndrom mit einer Ausstrahlung in die Arme.
  4. zervikozephale Syndrom: vergleichbar mit dem zervikobrachialen Syndrom kommt es auch hier zu Ausstrahlungen über den lokalen Schmerzbereich an der Wirbelsäule hinaus; jedoch betrifft dies besonders Kopfschmerzen, Schwindelerscheinungen bis hin zu Hör-, Seh- und Schlucksstörungen.
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Welche Therapiemöglichkeiten gibt es für das Halswirbelsyndrom bzw. Nackenwirbelsyndrom?

Grundästzlich ähnelt die Wahl der Mittel derer des Lendenwirbel- oder Brustwirbelsyndroms

Auch hier steht die Linderung der Schmerzen und die Aktivierung des Patienten im Vordergrund. Der Patient soll so schnell wie möglich befähigt werden, sich wieder zu bewegen.

Im Gegensatz zu überholten Ansichten sollten sich Betroffene in Absprache mit dem Arzt im Rahmen des Möglichen bewegen und auf Bettruhe verzichten.

Physiotherapeutsche Bewegungsübungen zielen auf die Entlastung der Wirbelsäule und Entkrampfung des Muskelgewebes ab. 

Die passive Behandlung mit einer Halskrawatte wird zunehmend verlassen.

Über diese konservativen Behandlungsmöglichkeiten hinaus kommen operative Therapien im Bereich der Halswirbelsäule recht selten zum Einsatz. 

Dem Halswirbel- bzw. Nackenwirbelsyndrom lässt sich in vielerlei Hinsicht vorbeugen. 

An erster Stelle steht natürlich Bewegung. Bewegung ist grundsätzlich gesund. Aber gerade für Menschen, die täglich aufgrund der beruflichen Tätigkeit lange Sitzphasen auf sich nehmen, sollten auf ihre Halswirbelsäule und Bandscheiben besonders achten. Hier findest Du einige aus unserer Sicht passende sportliche Betätigung.

Forscher fanden übrigens heraus, dass täglich eine Stunde lockere Bewegung die negativen Effekte langen Sitzens eine kompletten achtstündigen Arbeitstages kompensieren können. 

Unterbrich lange Sitzphasen, arbeite zwischendurch an Stehtischen, sofern möglich und sitze dynamisch

Richte den Arbeitsplatz so ein, dass du nicht nach unten auf einen Bildschirm schauen musst. 

Smartphones sind in immer größer werdenden Bereichen unseres Lebens präsent. Wir buchen das Bus- oder Bahnticket über das Handy, reservieren einen Tisch zum Abendessen, bestellen Geschenke oder Produkte für unseren privaten Konsum, kommunizieren mit Freunden und Bekannten über unterschiedlichste Kanäle und informieren uns über das Weltgeschehen. 

Eine Welt ohne die kleinen Geräte erscheint kaum noch vorstellbar. Über die Vor- und Nachteile der Handynutzung lässt sich sicherlich trefflich streiten. 

Ein negativer Aspekt leuchtet unabhängig davon jedoch sicherlich ein. Beim ständigen Blick nach unten auf ein vom Körper etwas weggehaltenes Smartphone wird die Nacken- und Schultermuskulatur beansprucht

Stellt sich dies durch täglich lange Phasen der Handynutzt sozusagen als Dauerzustand ein, kann dies zu Verspannungen und Schmerzen im Bereich der oberen Wirbelsäule führen. Umgangsprachlich: Handynacken. 

Vermeide einen Handynacken. Halte das Handy möglichst in Kopfhöhe anstatt mit gesenktem Kopf auf dessen Display zu schauen. Bereits einige Grad schräge Kopfhaltung beim Blick auf das Handydisplay kann zu erheblichen Belastungen für die Nacken- und Schultermuskulatur führen. 

Nutze zudem ein Kabelheadset zum Telefonieren anstatt Handy oder Hörer verkrampft an Dein Ohr zu halten.

Zur Verfügung gestellte Informationen ersetzen keine individuelle Beratung und Untersuchung durch einen Arzt. Sie sind mit dessen Diagnose nicht gleichzusetzen.

Die Informationen sind nicht dafür da, Ferndiagnosen zu stellen oder konkrete Behandlungsmethoden für den Einzelfall zu empfehlen.

In Kommentar- und Forenbeiträgen enthaltene Hinweise ersetzen ärztlichen Rat nicht.

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