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Beschwerden im unteren Rücken

Matratze und richtig liegen


Rückenschmerzen durch durchgelegene Matratze

ARTIKEL von Stefan Füger | 05.07.2016

Rückenschmerzen am Morgen: ist die Matratze schuld?

Morgentliche Rückenschmerzen, die sich nach dem Aufstehen bessern, können ihre Ursache in einer durchgelegenen Matratze haben.

Schlafphasen können unterbrochen werden und die Bandscheiben können sich nicht ausreichend erholen.

Tauchen Rückenschmerzen regelmäßig am Morgen auf kann die Matratze schuld sein.

 

Wenn Du morgens regelmäßig mit Verspannungen und Schmerzen im unteren Rücken aufwachst, solltest Du Deine Matratze überprüfen

Eine durchgelegene Matratze kann die Lendenwirbelsäule belasten. Zwar verschwinden die Beschwerden typischweise tagsüber nach etwas Bewegung, Dehnen und Strecken wieder. Ideal erscheint eine derartige Situation aber allemal nicht.

Im Gegenteil, Du solltest morgens ausgeruht den Tag beginnen. Deine Bandscheiben müssen sich nachts erholen und mit Flüssigkeit füllen, um somit den Belastungen des Tages wie eine Art Stoßdämpfer oder Puffer gewachsen zu sein.

Eine durchgelegene Matratze weist in der Regel dauerhafte Veriefungen auf. Schaue deshalb bei deiner Matratze nach Eindellungen, die sich aus ohne Belastung nicht mehr zurückbilden. Fahr einfach mit deiner Hand über den Matratzenbezug. In aller Regel sollten Dir diese Unebenheiten auffallen. 

Sollten vertiefungen Vertiefungen vorhanden sein, ist der Austausch der Matratze auf jeden Fall ratsam. 

Neben einer durchgelegenen Matratzte kann die Ursache aber auch in einer unpassenden Matratze liegen. Möglicherweise ist die Matratze zu hart oder zu weich für Dein Körpergewicht

Um Dir vor Augen zu führen, wie eine durchgelegene Matratze Rückenschmerzen verursacht, stell Dir bitte folgende Situation vor.

Du liegst bei schönem Wetter ausgeruht in einer Hängematte. Das mag anfangs und auch für einige Zeit recht bequem erscheinen. Auf die Dauer liegt für einen erholsamen Schlaf hierin im wahrsten Sinne des Wortes jedoch nicht die optimale Schlafsituation.

Dadurch, dass Du in der Hängematte keinerlei Unterstützung von unten erfährst, hängt Dein Becken bzw. Deine Lendenwirbelsäule durch. Ähnlich verhält es sich bei einer durchgelegenen Matratze. 

Auf einer durchgelegenen Matratze sind Deine Hüfte zu tief ein. Du, bzw. dein Rückgrat, hängst sprichwörtlich (leicht) durch. Die Bandscheiben werden teils komprimiert und können sich nicht entspannen und damit wieder mit Flüssigkeit füllen.

Typischerweise werden Schlafphasen unterbrochen und Du bist morgens nicht so ausgeruht wie dies sein könnte. 

Wenn Du eine derartige Matratze über eine längere Zeit benutzt, können zunächst Rückenbeschwerden entstehen, die Dich morgens plagen aber tagsüber wieder verschwinden.

Langfristig sind schwerwiegendere Schäden an Bandscheiben nicht auzuschließen. 

Ja! Auf die Kombination aus Matratze, Kissen und Unterfederung kommt es an. 

Das Kissen mag zwar lediglich recht klein erscheinen, erfüllt aber eine wichtige Funktion. Das Kissen muss auch dazu beitragen, dass Deine Wirbelsäule wie im Stehen waagerecht gelagert wird. 

Bei einer durchgelegenen oder zu weichen Matratze verstärkt beispielsweise ein zu hohes Kissen den negativen Effekt noch. Deine Wirbelsäule knickt ab und es kann durchaus auch im Bereich der Halswirbelsäule zu Verspannungen und Beschwerden kommen. 

Insofern solltest Du bei der Auswahl Deiner Matratze unbedingt auch das Kissen im Blick behalten. In der Perspektive der täglichen Nutzungsdauer und Nutzungszeit über mehrere Jahre hinweg, solltest Du Dein Augenerk auch darauf legen. 

Nackenstützkissen bieten Hersteller in verschiedensten Formen an, die der Ergonomie von Nacken und Schulter besonders gut gerecht werden sollen. 

Die Unterfederung siehst du zwar nicht und kommst mit ihr beim Schlafen nicht in Kontakt. Dennoch gibt auch sie der Matratze wichtige Stabilität. Wie gesagt, die Kombination aus Unterfederung, Matratze und Kissen entscheiden darüber wie Du Dich bettest. 

Zu den Aufgaben und der Bedeutung von Kissen und Unterfederung findest du separate Erklärungen.

Wichtigste Regel: die Matratze muss Dich so lager wie Du gebaut bist.

Sie muss also an Deinen breiteren Körperkonturen wie Becken und Schulter nachgeben, sich an Dich so gut wie möglich anpassen und Deiner Hüfte im Schlaf Stabilität verleihen.

Dann kann sich deine Wirbelsäule entspannen und die Bandscheiben können über Nacht wieder Flüssigkeit aufnehmen.

Da der Mensch jede Nacht seine Schlafposition öfters ändert, muss die Matratze diese Leistung immer wieder erbringen.

Die Matratze muss also immer wieder bei wechselnden Gewichtsverteilungen durch Deine geänderte Schlafpostion an den wichtigen Stellen nachgeben und Deinen Körper an anderen Stellen stützen. 

Um Deine passende Matratze auszuwählen, solltest Du also Probeliegen, Zeit investieren und Dich beraten lassen. Dabei ist deine Schlafposition zu berücksichtigen - schläfst du eher auf der Seite, dem Bauch oder dem Rücken?

Bring Dein Kissen zum Probeliegen mit, oder erwirb mit der Matratze zusammen ein passendes neues Kissen

Eine durchgelegene Matratze kann über Nacht zu unangenehmen Beschwerden führen, die sich tagsüber wieder bessern. 

Deine Hüfte sink zu weit ein. Die Rückenmuskulatur und Deine Bandscheiben können sich nicht im nötigen Maße entspannen.

Wichtige Schlafphasen können unterbrochen werden und möglicherweise sind Verspannungen im unteren Rücken die Folge. 

Achte bei der Auswahl Deiner Matratze zudem auf ein passendes Kissen und die Rolle der Unterfederung.

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Zur Verfügung gestellte Informationen ersetzen keine individuelle Beratung und Untersuchung durch einen Arzt. Sie sind mit dessen Diagnose nicht gleichzusetzen.

Die Informationen sind nicht dafür da, Ferndiagnosen zu stellen oder konkrete Behandlungsmethoden für den Einzelfall zu empfehlen.

In Kommentar- und Forenbeiträgen enthaltene Hinweise ersetzen ärztlichen Rat nicht.

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