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Rückenschmerzen auf Brusthöhe

Schmerzzonen

Bereiche mit Rückenschmerzen


Brustwirbelsyndrom

ARTIKEL von Stefan Füger | 19.05.2015

Was passiert beim Brustwirbelsyndrom?

Rückenschmerzen auf Höhe der Brust können durch das Brustwirbelsyndrom hervorgerufen werden. 

Entlang der Wirbelsäule treten darüber bzw. darunter das Hals- und Nackenwirbelsyndrom bzw. das Lendenwirbelsyndrom auf.

Rückenbeschwerden betriffen den Bereich der Brustwirbelsäule zwar vergleichsweise selten. 

Dennoch wollen wir einen Blick darauf werfen was bei einem Brustwirbelsyndrom passiert und woher die Rückenschmerzen kommen.

Neben angeborenen Veränderungen der Wirbelsäule (z.B. Skoliose), Enzündungen (z.B. Rheuma) oder krankhaften Veränderungen (z.B. Krebserkrankungen) liegt die Ursache am häufigsten in einer Blockierung im Bereich der Brustwirbelsäule oder Bandscheibenvorwölbungen oder -vorfälle

Wir wollen den Fokus auf die beiden letztgenannten Fälle lenken. Ein falsches Alltagsverhalten z.B. hervorgehoben durch das Anheben einer Last bei nach vorne gebeugter Haltung im mittlereren Rückenabschnitt kann der Auslöser sein.

Eine schwache Muskulatur befördert häufig, dass bei ungeschickten Bewegungsabläufen Bandscheiben oder Wirbel im Rücken in Mitleidenschaft gezogen werden.

Wirbel- und Wirbelrippengelenkverschiebungen verursachen damm lokale und ausstrahlende Schmerzen zwischen den Schulterblättern, die zusätzlich entlang der Rippen nach vorne strahlen. 

Da Deine Rippen mit Deiner Wirbelsäule im Brustbereich über gelenkige Verbindungen zusammenhängt, kann Bewegung im Falle von blockierten Abschnitten in diesem Bereich das Schmerzempfinden steigern. 

Rückenschmerzen im Bereich der Brustwirbelsäule kommen im Vergleich zu Beschwerden an Hals- oder Lendenwirbelsäule relativ selten vor. 

Der Brustkorb bietet umfasst die Wirbelsäule in diesem Bereich. Dies ermöglicht gegenüber Hals- und Lendenwirbelsäule vergleichsweise limitierte Bewegungungen mit geringerer Belastung der Bandscheiben.  

Dies erklärt, dass lediglich ein geringerer Teil der Bandscheibenerkrankungen die Brustwirbelsäule betrifft. Verfügbare Zahlen sprechen von ca. 2% aller Bandscheibenvorfällen. 

In jedem Fall sollten Schmerzen im Bereich der Brustwirbelsäule genau abgeklärt werden. 

Zunächst bespricht der Arzt mit dem Patienten ausführlich den Hergang und das Auftreten der Rückenschmerzen. Traten die Schmerzen plötzlich auf? In welchem Bereich der Wirbelsäule verspürt der Patient hauptsächlich Rückenschmerzen? Strahlen dies in die Arme aus? 

Wie bei Facettensyndrom, Lendenwirbelsyndrom, Hals- bzw. Nackenwirbelsyndrom und Skoliose geben bildgebende Verfahren wie Röntgen, Kernspintomographie oder Computertomographie mehr Aufschluss über Veränderungen an Wirbelsäule und Bandscheiben. 

Nicht jeder Bandscheibenvorfall muss jedoch auf dem Operationstisch enden. Fachleute prangern an, dass Orthopäden und Chrirugen in Deutschlend jährlich zu viele Bandscheibenoperationen durchführen.

Die Wahl der Mittel sollten zunächst auf allen möglichen konservativen Behandlungsmöglichkeiten liegen.

Ärzte verwenden im Rahmen der Diagnoe von Bandscheibenvorfällen, auch im Bereich der Brustwirbelsäule, ergänzend die Magngetresonaztomographie. Hierdurch sollen krankhafte Veränderungen an umliegenden Weichteilen ausgeschlossen werden.

Vergleichbar mit dem Lendenwirbelsyndrom sollten konservative Behandlungsmethoden zunächst im Mittelpunkt stehen. 

Zu den konservativen Behandlungsmethoden von Bandscheibenvorfällen auf Höhe der Brustwirbelsäule zählt die Verabreichung schmerzstillender Medikamente sowie Wärmetherapie. Die verspannte Muskulatur soll gelockert und der Patient möglichst schnell wieder auf die Beine kommen. 

Schmerzmittel adressieren jedoch lediglich Symptome und nicht die Ursache. Patienten sollen, im Gegensatz zu mittlerweile überholten Einschätzungen, nicht mit Bettruhe Schmerzen vermeiden.

Viel wichtiger erscheint ein angepasstes Aktivitätslevel begleitet von physiotherapeutischer Behandlung, um die Wirbelsäule und Muskulatur im betroffenen Bereich gezielt zu entlasten. 

Operative Eingriffe kommen bei thorakalen Bandscheibenvorfällen sehr selten vor. Bei diesen Bandscheibenoperationen versuchen Operateure mittels mikrochirurgischer Verfahren umliegendes Gewebe weitestgehend zu schonen.

Wie beim Lendenwirbelsyndrom, dem Hals- und Nackenwirbelsyndrom bzw. damit im Zusammenhang stehenden Schädigungen an den Bandscheiben oder Wirbelgelenken auch, spielt Bewegungsmangel eine wesentliche Rolle. 

In unserer modernen Gesellschaft sitzen wir uns scheinbar regelrecht krank und bewegen uns zu wenig. Abnutzungserscheinungen u.a. auch am Bewegungsappart können die Folge sein. 

Insofern liegt in ausreichender Bewegung, Sport, gezielten Rückenübungen, aber auch Stressabbau und -vermeidung ein wesentlicher Aspekt der Vermeidung von Rückenschmerzen und Erkrankungen entlang der Wirbelsäule.

Integriere in Deinen Alltag soweit möglich Phasen der Entspannung und Ruhe aber auch Zeiten in denen Du durch Bewegung Deinen Rücken stärkst.

Zur Verfügung gestellte Informationen ersetzen keine individuelle Beratung und Untersuchung durch einen Arzt. Sie sind mit dessen Diagnose nicht gleichzusetzen.

Die Informationen sind nicht dafür da, Ferndiagnosen zu stellen oder konkrete Behandlungsmethoden für den Einzelfall zu empfehlen.

In Kommentar- und Forenbeiträgen enthaltene Hinweise ersetzen ärztlichen Rat nicht.

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