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Puffer zwischen den Wirbelkörpern

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mit Wissen Rückenschmerzen vermeiden


Aufbau, Lage und Funktion der Bandscheibe

ARTIKEL von Stefan Füger | 04.05.2015

Warum sind Bandscheiben für den Rücken so wichtig?

Bandscheiben erfüllen als eine Art Puffer oder Stoßdämpfer im Rücken zwischen den Wirbelkörpern elementare Funktionen für die Wirbelsäule als zentralen Teil Deines Bewegungsapparates.

Wir möchten Dir deshalb nachfolgend einen Eindruck vermitteln was unter Bandscheiben zu verstehen ist, wie sie aufgebaut sind, wo sie sich befinden und wie sie diese elementare Funktion nun genau erfüllen.

 

Knochen in unserem Körper sind über verschiedene Wege und Mechanismen miteinander verbunden. Zwischen den Wirbelkörpern befinden sich Bandscheiben, die zu den knorpligen Knochenverbindungen gehören, die in der Fachsprache auch als Symphyse bezeichnet werden.

Wir Menschen besitzen 23 Bandscheiben, die sich zwischen sieben Hals-, 12 Brust-, fünf Lendenwirbeln sowie Kreuz- bzw. Steißbein befinden.

Unsere Bandscheiben machen rund ein Viertel der Länge der menschlichen Wirbelsäule aus. 

Deine Bandscheiben kannst du Dir als eine Art Kissen vorstellen, das aus zwei Teilen besteht und zum Großteil mit Wasser gefüllt ist.

Der äußere Teil der Bandscheibe wird als Faserring (in der Fachsprache Anulus fibrosus) bezeichnet Er besteht außen aus Bindegewebsfasern, die sich an die Wirbelkörper anheften und die weiter im Inneren in Faserknorpeln übergehen.

Der innen liegende Teil nennt sich Gallertkern (oder in der Fachsprache Nucleus pulposus) und zeichnet sich durch zellarmes Gewebe aus, das eine hohes Wasserbindungsvermögen besitzt.

Das klingt nun sehr kompliziert. Stell Dir deshalb Deine Bandscheiben der Einfachheit halber als Wasserkissen vor. 

Deine Bandscheiben verlieren durch Ausübung von Druck an Flüssigkeit. In Ruhe- und Entlastungsphasen, z.B. im entspannten Schlaf, nimmt sie wieder Flüssigkeit aus dem umliegenden Gewebe auf – man spricht von Rehydrierung.

Der Wechsel zwischen Be- und Entlastung ist elementar für die Versorgung der Bandscheiben mit Nährstoffen. Ab dem Erwachsenenalter (ca. 20. Lebensjahr) stehen nämlich kaum noch Blutgefäße an den Bandscheiben zur Verfügung.

Bei Belastung wird die Puffer- oder Stoßdämpferfunktion erfüllt – in Ruhephasen saugt sich die Bandscheibe einem Schwamm gleich wieder voll, so dass sie auch den Belastungen am nächsten Tag wieder standhalten kann. 

Der durch Belastung induzierte Flüssigkeitsausstrom tagsüber kann die Höhe der Bandscheibe um bis zu 1 mm verringern was bei 23 Bandscheiben zu einer mehr als 2 cm kleineren Körpergröße am Abend führen kann. 

Gönn Deinen Bandscheiben genügend Ruhephasen. Hierbei solltest du auf die passende Schlafunterlage aus Unterfederung, Matratze und Kissen achten. Bandscheiben erholen sich sprichwörtlich im Schlaf.

Wenn Du einer Tätigkeit im Sitzen nachgehst, können auf deine Bedürfnisse individuell einstellbare Bürostühle hilfreich sein. In jedem Fall ist es wichtig, dynamisch zu sitzen.

Bewegung ist unerlässlich! Integriere im Alltag so viel wie möglich Bewegung, steh während der Bürozeit ab und zu auf, strecke Dich und mach Lockerungsübungen. Such Dir Sportarten, die dem Rücken zuträglich sein können, wie z.B. Schwimmen, und die Dir Freude bereiten.

Abschließend solltest du dich im Alltagsverhalten darauf sensibilisieren, Deine Wirbelsäule und damit natürlich auch Deine Bandscheiben nicht unnötig zu belasten. 

  • Unsere 23 Bandscheiben sind zwischen den Wirbelkörpern liegende gallertartige Kissen, die zum Großteil aus Wasser bestehen.
  • Sie bestehen aus den zwei Teilen Faserring und Gallertkern.
  • Durch Belastung geben sie Wasser ab und werden tagsüber ca. 1 mm dünner, so dass wir dabei insgesamt mehr als 2 cm Körpergröße verlieren können.
  • Bandscheiben werden ab dem Erwachsenenalter (ca. 20. Lebensjahr) nicht mehr durch Blutgefäße mit Nährstoffen versorgt.
  • Durch Ruhephasen, z.B. im Schlaf, saugen sie sich sozusagen wieder mit Wasser voll, so dass sie völlig regeneriert den Belastungen des nächsten Tages standhalten. 
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Zur Verfügung gestellte Informationen ersetzen keine individuelle Beratung und Untersuchung durch einen Arzt. Sie sind mit dessen Diagnose nicht gleichzusetzen.

Die Informationen sind nicht dafür da, Ferndiagnosen zu stellen oder konkrete Behandlungsmethoden für den Einzelfall zu empfehlen.

In Kommentar- und Forenbeiträgen enthaltene Hinweise ersetzen ärztlichen Rat nicht.

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