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Matratzen gegen Rückenschmerzen

Matratze und richtig liegen


Was ist der richtige Matratzentyp für Dich?

GASTBEITRAG von Cornelia Grawe | 24.09.2014

Gastbeitrag / Werbung

Matratzen gegen Rückenschmerzen

Matratzen leisten einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung Deiner Rückengesundheit.

Angesichts der Vielzahl von Produkten erscheint die Auswahl schwierig.  Was leistet eine passende Matratze gegen Rückenschmerzen?

Warum ist die passende Auswahl zur Vermeidung von Rückenschmerzen wichtig und warum können durch eine unpassende Matratze Rückenschmerzen entstehen?

Kompetenz Gesunder Rücken erklärte bereits die wesentlichen Leistungen von Matratzen. Für die Regeneration Ihres Rückens und der Wirbelsäule muss die Kombination aus Federholzrahmen, Matratze und Kissen den Körper immer wieder so lagern wie er im Stehen gebaut ist.

Hierbei kommt der Stützfunktion im Lendenwirbelbereich entscheidende Bedeutung zu. Die Wirbelkörper dehnen sich dadurch leicht und regenerieren sich. Eine optimal passende Matratze führt zu folgendem Ergebnis:

  • Hüfte und Schulter sinken weit genug ein
  • die Wirbelsäule wird waagerecht gelagert
  • Muskel und Bänder entspannen sich
  • Bandscheiben können sich aufladen

Umgekehrt führt eine nicht passende Matratze entweder zum Durchhängen (zu weich) oder zu Stauchungen (zu hart) der Wirbelsäule, zu starkem Auflagedruck und möglicherweise zu Durblutungsstörungen bis hin zu Rückenschmerzen.

Die Frage, welcher Matratzentyp für Dich passt, hängt deshalb besonders mit Deiner individuellen Körperform, Deinem Gewicht und besonders Deinen Schlafgewohnheiten zusammen. Die seitlichen Körperlinien variieren stärker als die Körperkontur in Rücken- bzw. Bauchlage.

Welche Matratzentypen gibt es?

Nachfolgend möchten wir Dir die wesentlichen Matratzentypen kurz erklären und aufzeigen warum Matratzen einen Beitrag zur Vermeidung von Rückenschmerzen leisten können.

Wichtig: innerhalb jedes Typen gibt es je nach Produkt und Hersteller teils erhebliche Qualitätsunterschiede, z.B. Raumgewicht (bei Kaltschaum und Viscoschaum), Anzahl der Federn (Taschenfederkern und Federkern), Anzahl der Zonen, Härtegrad, Höhe der Matratze, Art des Bezuges etc.

Nimm Dir deshalb bei der Auswahl Deiner passenden Matratze also Zeit, lass Dich beraten und nutze den Rat, die Erfahrung und den Service vom Experten.

Federkern-Matratzen

Dieser Matratzen-Typ ist im Vergleich zu den nachfolgenden Kategorien einfacher aufgebaut was sich entsprechend auch im Preisgefüge niederschlagen kann. Federkern-Matratzen erscheinen nicht mehr zeitgemäß und eignen sich allenfalls für Bauch- und Rückenschläfer.

Du liegst also gerne etwas fester. Wir erachten die Anpassungsfähigkeit und Punktelastizität des Matratzen-Typs als eher gering.

Taschenfederkern-Matratzen

Bei Taschenfederkern-Matratzen sind die einzelnen Federn in Stofftaschen vernäht, so dass einem Verrutschen der einzelnen Federn entgegengewirkt wird. Die Punktelastizität und Anpassungsfähigkeit der Matratze im Vergleich zu reinem Federkern steigt.

Sie eignet sich aufgrund der hohen Rücksprungelastizität teils auch für Seiten- und nicht nur für Bauch- und Rückenschläfer. Schläfst Du also nicht nur bevorzugt auf der Seite, dem Rücken oder Bauch, könnte dieser Typ für Dich passen.

[RUECKENTIPP-01]

Kaltschaum-Matratzen

Die Qualitätsunterschiede verschiedener Kaltschaum-Matratzen sind sehr hoch!

Teils werden vermeintlich sehr günstige Produkte zu angeblich hohen Preisnachlässen angeboten, deren tatsächliche Qualität sich jedoch als sehr gering herausstellt.

Kaltschaum ist ein dem Naturprodukt Latex (siehe unten) nachempfundenes Material. Mit steigendem Raumgewicht steigt in einem bestimmten Bereich unter sonst gleichen Bedingungen auch die Qualität des Liegeverhaltens.

Kaltschaum-Matratzen eignen sich aufgrund der hohen Rücksprungelastizität bei der passenden Härteauswahl für alle Schlaftypen. Genauso wie Taschenfederkern unterstützen sie ein häufiges wechseln der Schlafposition und weisen bei hochwertigen Produkten eine hohe Anpassungsfähigkeit und Punktelastizität auf.

Viscoelastische-Matratzen

Viscoelastische Produkte zeichnen sich durch eine sehr hohe Anpassungsfähigkeit und Punktelastizität aus, da der Werkstoff auf Wärme reagiert.

Dort wo Dein Körper auf der Matratze aufliegt, gibt das Produkt nach und passt sich perfekt Deiner Körperform an.

Allerdings ist die Rücksprungelastizität etwas geringer als bei Kaltschaum. Dennoch wird das Liegegefühl bei individuell ausgewählten Produkten hoher Qualität als regelrecht „schwerelos“ beschrieben.

Kombinationsprodukte

Mittlerweile kombinieren sehr hochwertige Produkte die Vorzüge aus Kaltschaum- und viscoelastischen Produkten. Diese Produkte bestehen aus einem hochwertigen Kaltschaum- oder Taschenfederkern und beidseitiger viscoelastischer Auflage.

Die jeweils oberste Schicht reagiert aufgrund Deiner Körperwärme an Deine Körperform, während der Kern eine hohe Rücksprungelastizität bietet.

Latex-Matratzen

Aus unserer Sicht spielen Latex-Matratzen heutzutage eine untergeordnete Rolle. Die Gewinnung des Naturproduktes ist recht teuer, das Gewicht der Matratzen typischerweise recht hoch und sie lassen sich also schwerer umdrehen.

Bevorzugst Du die Seitenlage im Schlaf und ein weiches Liegegefühl, könnte dieser Matratzen-Typ grundsätzlich für Dich passen, da Latex vergleichsweise weich ist und durch eine hohe Einsinktiefe charakterisiert wird. Wir würden jedoch hochwertige Kaltschaum-Matratzen bevorzugen.

Welche Rolle spielen Kissen bei der Funktion Deiner Matratze?

Abschließend noch ein Ratschlag: Kissen leisten Kopfarbeit! Trotz ihrer geringen Größe im Vergleich zur Matratze kommt Ihnen eine entscheidende Bedeutung zu. Auch hierzu findest Du im Rücken-Blog einen Artikel!

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Zur Verfügung gestellte Informationen ersetzen keine individuelle Beratung und Untersuchung durch einen Arzt. Sie sind mit dessen Diagnose nicht gleichzusetzen.

Die Informationen sind nicht dafür da, Ferndiagnosen zu stellen oder konkrete Behandlungsmethoden für den Einzelfall zu empfehlen.

In Kommentar- und Forenbeiträgen enthaltene Hinweise ersetzen ärztlichen Rat nicht.

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