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Ohne Prävention werden Rückenschmerzen auch die Generation unserer Kinder begleiten!


Rückenschmerzen – sogar noch mehr eine Herausforderung der Zukunft!

ARTIKEL von Stefan Füger | 24.09.2014

Die Bewegungsarmut der Kinder von heute sind die Rückenprobleme von morgen!

Rückenschmerzen: bereits bei Kunden fängt es an. Nur mit mehr Verständnis für die Entstehung und passende Mittel zu ihrer Vermeidung lässt sich der Herausforderung begegnen.

 

Rückenschmerzen durch Bewegungsarmut

Bewegungsarmut ist der Ursprung vieler Rückenschmerzen. Teilweise entwickelt sich dadurch eine Abwärtsspirale, da die Betroffenen auf Verspannungen und Schmerzen oft mit weiterer Reduzierung sportlicher Aktivität reagieren.

Jeder Zweite hatte schon einmal Erfahrungen mit Muskelverspannungen oder Rückenschmerzen.1 Jährlich leiden etwa 70% aller Deutschen unter Rückenschmerzen, davon ca. 20% unter chronischen Rückenschmerzen.2

Der Prozentsatz könnte in den nächsten Jahren weiter ansteigen, wenn nicht effektiv der bereits bei Kindern gegenwärtigen Bewegungsarmut entgegengewirkt wird.

Typischerweise reicht in den ersten Lebensjahren der Bewegungsumfang für die Bildung von Muskelgruppen zur Entwicklung einer gesunden Körperhaltung zwar noch aus, doch mit zunehmendem Alter geraten Kinder immer mehr unter technische Einflüsse von Fernsehen und Computer.

Der natürliche Bewegungstrieb wird gehemmt – und dann ist es bereits im Kindesalter mit der Rückengesundheit vorbei.

Zudem verbringen Kinder und Jugendliche immer mehr Zeit in der Schule und anschließend zu Hause am Schreibtisch. Bereits bei Grundschülern summiert sich die Zahl von Montag bis Freitag auf mehr als 30 Stunden im Sitzen.

Dabei ist die verbrachte Zeit vor Fernseher und Computer noch gar nicht mitgerechnet. Mit zunehmendem Alter erhöht sich auch die Zeit, die Jugendliche im Sitzen verbringen:  „Rund 38,5 Stunden pro Woche verbringen viele Schüler mit ihren Schulsachen - die Kleinen weniger, in den Klassen 9 bis 13 gibt es aber auch schon mal Wochen mit 45 Stunden.“3

Dabei ist es gerade in den ersten zwölf bis dreizehn Lebensjahren entscheidend, sich genug zu bewegen und so Haltungsschäden und chronischen Rückenschmerzen vorzubeugen.

[RUECKENTIPP-01]

Jedes dritte Kind klagt über Rückenschmerzen

Tatsächlich klagt aber schon jedes dritte Kind über Rückenschmerzen und die Hälfte aller Kinder weist eine falsche Körperhaltung auf.4 Droht uns also in Zukunft eine „krumme Gesellschaft“?

Sollten sich die Dinge so weiterentwickeln, spricht einiges dafür. Doch noch bietet sich die Chance, die Sache im wahrsten Sinne des Wortes nochmal gerade zu rücken.

Hier sind in erster Linie die Eltern angehalten, darauf zu achten, dass sich ihre Kinder genug und sinnvoll bewegen. Während bei Kindern der Bewegungsdrang spielerisch ausgelebt werden sollte, dürfen mit zunehmendem Alter gerne gezielte und komplexere Übungen unter fachkundiger Anleitung hinzukommen.

Die gewählte Sportart spielt im Prinzip eine nur untergeordnete Rolle:  Ob Fußball, Joggen, Schwimmen oder Tanzen – Hauptsache Kinder und Heranwachsende bleiben in Bewegung.

Was kann also für die Rückengesundheit von Kindern getan werden?

  • Ausreichend und sinnvolle Bewegung. 
  • Sogenannte Bewegungskindergärten, basieren ihr komplettes Konzept auf der Erkenntnis, dass die Vermeidung von Rückenschmerzen bereits im Kindesalter beginnt und Kinder in Bewegung bleiben müssen.
  • Ein flexibel einstellbarer Schreibtischstuhl, der in Höhe und Tiefe verstellbar ist und aktives Sitzen fördert. Kinder bleiben damit automatisch auch im Sitzen in Bewegung.
  • Ein höhenverstellbarer Schreibtisch, der der zunehmenden Körpergröße der Heranwachsenden angepasst werden kann.
  • Der Schulranzen sollte nicht mehr als unbedingt nötig gefüllt werden, um das zu tragende Gewicht so niedrig wie möglich zu halten.
  • Auch bei Kindern ist es natürlich sinnvoll bereits auf eine passende Matratze zu achten, die den sich ändernden Belastung der Heranwachsenden gerecht wird.

 

______________________________

Einzelnachweise: 

1 http://de.statista.com/statistik/daten/studie/6800/umfrage/haeufige-gesundheitliche-beeintraechtigungen/
2 http://kompetenz-gesunder-ruecken.de/rueckenschmerzen-in-deutschland
3 http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/leistungsdruck-schueler-klagen-ueber-vollzeit-woche-a-856794.html
4 http://www.abendblatt.de/ratgeber/gesundheit/article1156409/So-bleiben-Kinderruecken-gesund.html

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Zur Verfügung gestellte Informationen ersetzen keine individuelle Beratung und Untersuchung durch einen Arzt. Sie sind mit dessen Diagnose nicht gleichzusetzen.

Die Informationen sind nicht dafür da, Ferndiagnosen zu stellen oder konkrete Behandlungsmethoden für den Einzelfall zu empfehlen.

In Kommentar- und Forenbeiträgen enthaltene Hinweise ersetzen ärztlichen Rat nicht.

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