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Laufsport kann teilweise helfen - was ist zu beachten?

Schuhe und richtig gehen


Rückenschmerzen davonlaufen!?

ARTIKEL von Stefan Füger | 24.09.2014

Richtig ausgeübt kann Laufsport der Vorbeugung vor Rückenschmerzen dienen!

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, Rückenschmerzen vorzubeugen.

Sportliche Betätigung entsprechend der individuellen physischen Konstitution und Laufsport im Speziellen können ein gutes Mittel sein, der Bewegungsarmut entgegenzuwirken.

Was ist zu beachten?

Dabei sollte zwar einerseits nicht getreu dem Motto „Je mehr ich mich bewege, desto gesünder ist das für meinen Rücken“ drauflosgelaufen werden. Selbstverständlich sollte aber andererseits auch nicht aus jedem Spaziergang eine Wissenschaft werden.

Drei Punkte erscheinen jedoch einen Blick wert.

Technik

Wie bei vielen Sportarten gibt es nicht „die“ richtige Technik. Schaut man sich auf Laufstrecken um, gewinnt man den Eindruck es gäbe so viele Laufstile wie Läufer. Laufen ist eben individuell.

Die optimale Position, um den Fuß aufzusetzen scheint direkt unter dem Körperschwerpunkt zu sein. Es empfehle sich zudem mit dem Mittelfuß aufzukommen, um Gelenke nicht unnötig zu belasten und Fehlstellungen zu vermeiden. Diese können sich auf die nächsten Muskeln, bis hin zur Rückenmuskulatur, auswirken womit wir beim Oberkörper wären.

Experten empfehlen, diesen aufrecht zu halten, oder wenn überhaupt leicht nach vorne gebeugt. Ein Hohlkreuz sollte in jedem Fall vermieden werden.

Muskelgruppen

Eine wichtige Bedeutung beim Laufen - wie bei anderen Sportarten auch - kommt der Stabilität der Rumpfmuskulatur zu. Diese sollte gezielt trainiert werden, um den Oberkörper in der angesprochenen Idealposition zu halten.

Dies hilft dan übrigens auch länger aufrecht zu sitzen ohne in die Haltung eines Rundrückens zu verfallen. Dadurch können Wirbelsäule sowie Bandscheiben entlastet werden.

Egal ob es sich um Übungen unter Einsatz des eigenen Körpergewichtes oder an Trainingsgeräten handelt, ist es wichtig, mit einem kleinen Pensum zu beginnen und die Übungen unter fachkundiger Anleitung zu erlernen, um kontraproduktive Überlastungen zu vermeiden.

Vermeiden von Fehlstellungen

Neben dem „richtigen“ Laufstil ist es wichtig, vor dem eigentlichen Bewegungsprogramm, Prophylaxe zu betreiben.

Neben dem schon erwähnten Krafttraining kann gelegentliches Barfußlaufen sehr heilsam sein. Unmittelbar vor Sport sollte man ein 20-30 minütiges Sonderprogramm abspulen.

Dieses beinhaltet Dehnen der später beanspruchten Gelenksgruppen, sowie leichtes Aufwärmen, um Muskelverspannungen zu verhindern. Außerdem eignen sich koordinative Übungen um sich auf bestimmte Bewegungsabläufe einzustellen, die die jeweilige Sportart verlangt.

[RUECKENTIPP-01]

Sollten trotz guter Vorbereitung, ausreichend vorhandener stabilisierender Muskulatur und der richtigen Lauftechnik auf passenden Laufstrecken Schmerzen am Bewegungsapparat auftreten, könnte nach Ausschluss ernsthafterer Verletzungen durch geschulte Fachärzte die Benutzung individuell angepasster Laufschuheinlagen eine Überlegung wert sein.

Warum können Fehlstellungen im Fuß zu Rückenschmerzen führen?

In den Füßen befinden sich etwa ein Viertel der mehr als 200 Knochen des menschlichen Körpers. Gleichzeitig lastet das komplette Körpergewicht auf dieser vergleichsweise kleinen Fläche.

Damit wird verständlich, dass sich Fehlstellungen im Fuß auf den nach oben weiter folgenden Bewegungsapparat negativ auswirken können. 

Laufen an sich ist eine effektive, ohne umfangreiche Ausrüstung umsetzbare Art, dem Bewegungsmangel entgegenzuwirken. Ein alleiniges Mittel in der Vermeidung von Rückenschmerzen ist es jedoch nicht.

Bei falscher Ausübung kann sich Joggen sogar negativ auf den Rücken auswirken. Die drei oben genannten Aspekte, möglicherweise ergänzt um passende Laufschuheinlagen, können das Joggen jedoch zu einem regelrechen Vergnügen werden lassen, das Dir Deine Gesundheit danken dürfte.

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Zur Verfügung gestellte Informationen ersetzen keine individuelle Beratung und Untersuchung durch einen Arzt. Sie sind mit dessen Diagnose nicht gleichzusetzen.

Die Informationen sind nicht dafür da, Ferndiagnosen zu stellen oder konkrete Behandlungsmethoden für den Einzelfall zu empfehlen.

In Kommentar- und Forenbeiträgen enthaltene Hinweise ersetzen ärztlichen Rat nicht.

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