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Chronifizierung von Rückenschmerzen!

ARTIKEL von Stefan Füger | 24.09.2014

Interessante Ergebnisse der Marburger Universitätsstudie "RAN - Rückenschmerzen ANpacken"

Rückenschmerzen sind weit verbreitet. Oftmals verschwinden sie von alleine wieder und Bewegung und gezielte Behandlungsmethoden helfen, sie in den Griff zu bekommen. Was aber, wenn Rückenschmerzen chronisch werden?

 

Rückenschmerzen werden immer häufiger zum ständigen Begleiter

Die Zahl der Menschen mit Rückenschmerzen nimmt weiter zu. Jährlich leiden etwa 70% aller Deutschen unter Rückenschmerzen, davon ca. 20% unter chronischen Rückenschmerzen. Des Weiteren treten Rückenschmerzen  immer häufiger auf:

1998 litten 41% der Befragten unter Rückenschmerzen, während 2008 56% über diese Beschwerden klagten, was auf verstärkte Computernutzung am Arbeitsplatz zurückgeführt wird. Daneben kann Stress eine wichtige Rolle bei der Auslösung und Manifestierung von Rückenschmerzen führen.

Behandlung chronischer Rückenschmerzen

An der Uni Marburg läuft seit 2010 eine interessante Studie „RAN - Rückenschmerzen ANpacken“, die sich um Patienten mit chronischen Rückenschmerzen annimmt. Der Ansatzpunkt der Forscher ist, „dass ein wichtiger Baustein der modernen Rückenschmerzbehandlung, nämlich psychologische Therapie, weniger als 10% der Patientinnen und Patienten angeboten wird.

Je früher Patienten mit dieser Art der Therapie beginnen, je höher sei die Chance eine Chronifzierung der Rückenschmerzen zu verhindern. Rückenschmerzen können zu einem Teufelskreis führen, dem die Betroffenen aus eigenem Antrieb heraus nur schwer wieder entrinnen können.

Der Schmerz setzt, so die Forscher, ein falsches Signal. Während bei z.B. Sportverletzungen, das Auftreten des Schmerzes zum Ausruhen und Erholen anhält, kann dies bei Rückenschmerzen der Beginn eines langen Leidens sein.

[RUECKENTIPP-01]

Patienten reagieren bei anhaltenden, chronischen Rückenschmerzen ebenfalls oft mit Ruhe- und Schonphasen was leider soweit führen kann, dass sie „ihren Job aufgeben müssen, ihre Hobby, vieles was Ihnen ein positives Gefühl gibt“.

Der ständige Schmerz, einhergehend mit weniger positiven Erfahrungen durch weniger Mobilität im Arbeits- und Privatleben kann zu depressiven Verstimmungen oder sogar manifestierten Depressionen führen, die den Bewegungsradius im wahrsten Sinn des Wortes weiter einschränken.

Vielversprechende Studienergebnisse

Die Studienergebnisse sind vielversprechend:  „Bei 18 von den bisher 20 behandelten Patienten kam es durch die 10 bis maximal 15stündige Therapie zur deutlichen Abnahme der Beeinträchtigung im Alltag, Schmerzreduktion und Verbesserung der Stimmung.

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Zur Verfügung gestellte Informationen ersetzen keine individuelle Beratung und Untersuchung durch einen Arzt. Sie sind mit dessen Diagnose nicht gleichzusetzen.

Die Informationen sind nicht dafür da, Ferndiagnosen zu stellen oder konkrete Behandlungsmethoden für den Einzelfall zu empfehlen.

In Kommentar- und Forenbeiträgen enthaltene Hinweise ersetzen ärztlichen Rat nicht.

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