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Faszien und Rückengesundheit

Faszien


Teil 1: Bedeutung des Fasziennetzwerks

GASTBEITRAG von Birgit Henrichs | 15.09.2015

Gastbeitrag / Werbung

Netz der Stabilität - auch im Rücken

Das menschliche kollagene Bindegewebe zieht sich als ein einziges zusammenhängendes Netzwerk durch den ganzen Körper.

Es ist das weiße "Verpackungsmaterial" des Muskels, dem man bisher keine Beachtung geschenkt hat. 

Es befindet sich in unterschiedlichen Konsistenzen im ganzen Körper und gibt ihm die Form, mit der man uns wahrnimmt. Es hält die inneren Organe an Ort und Stelle, ist entweder nachgiebig und flexibel oder fest und stabil, je nach Anforderung und Region. 

 

Die gute Nachricht: Faszien kann man in jedem Alter trainieren - es ist ein Jungbrunnen des Gewebes!

Aber was haben Faszien mit Rückenbeschwerden zu tun?

Faszien wirken in langen myofaszialen Ketten - Belastungslinien aus Muskeln und Faszien, die sich durch den Körper ziehen und die unteren mit den oberen Extremitäten, sowie die linke mit der rechten Körperhälfte verbindet. Diese myofaszialen Ketten haben somit auch auf den Rücken Einfluss. Sind sie gesund und geschmeidig, können sie Kraft übertragen, wirken bei der Feinabstimmung der Bewegung mit, können Energie bei Bewegungen speichern und entladen.

Sie entlasten auf diese Weise den Muskel und machen Bewegungen leichter. Sind sie jedoch durch Nichtgebrauch oder durch Alterungsprozesse verklebt oder ausgetrocknet, können sie die Aufgabe der Kraftverteilung, -übertragung und -speicherung nicht mehr so gut übernehmen und die Muskulatur wird mehr beansprucht. Eine Überlastung ist dann schnell vorprogrammiert.

[RUECKENTIPP-01]

Wie kann das Fasziennetzwerk geschmeidig gehalten werden?

Internationale medizinische und sportwissenschaftliche Forschungen auf dem Gebiet der Faszien haben das sportliche Training revolutioniert. Es wird nicht mehr nur der Muskel trainiert, es ist ein ganzheitliches Trainingskonzept entstanden, das dem Bindegewebe Festigkeit und Elastizität verleiht. 4 Prinzipien prägen ein umfassendes Faszientraining: 

  1. Rebound Elasticity - der Katapulteffekt mit vorbereitender Gegenbewegung
    • Federnde, springende Bewegungen erhöhen die elastische Speicherkapazität
  2. Fascial Stretch - Dynamische Dehnungen langer Ketten
    • Dynamisches Dehnen verbessert die mechanischen Eigenschaften der myofaszialen Ketten
  3. Fascial Release - Eigenbehandlung mit der Rolle
    • langsames Ausrollen regeneriert das Gewebe durch Flüssigkeitsaustausch
  4. Sensory Refinement - fühlendes Verfeinern
    • Hineinspüren in die Bewegung regt Bewegungssinn und Tiefensensibilität an

Merke: Sind unsere Faszien gut trainiert, können wir uns geschmeidig und dennoch schnell und kräftig wie eine Katze bewegen.

Mehr Infos über das Faszientraining und weitere Angebote findest Du im Gesundheitszentrum am Ostring!

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Teil 2: Die 4 Prinzipien des Faszientrainings

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Zur Verfügung gestellte Informationen ersetzen keine individuelle Beratung und Untersuchung durch einen Arzt. Sie sind mit dessen Diagnose nicht gleichzusetzen.

Die Informationen sind nicht dafür da, Ferndiagnosen zu stellen oder konkrete Behandlungsmethoden für den Einzelfall zu empfehlen.

In Kommentar- und Forenbeiträgen enthaltene Hinweise ersetzen ärztlichen Rat nicht.

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