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Statistiken zu Rückenschmerzen


AOK Krankenhausreport 2013

ARTIKEL von Stefan Füger | 24.09.2014

Viele Rückenoperationen unnötig

Rückenoperationen nehmen zu, wobei nur ein Teil des Anstiegs durch demographischen Wandel erklärbar scheint.

Vermeidung von Rückenschmerzen erscheint sehr wichtig.

Steigende Anzahl an Operationen - aber nicht jede medizinisch notwendig

Nur 2% der Rückenschmerzen werden durch Bandscheiben hervorgerufen! 50% aller Operationen an den Bandscheiben seien irrelevant. Der Krankenhausreport 2013 der AOK kommt nach der Auswertung von 45 Millionen Patientendaten des Zeitraumes 2005 bis 2011 ebenfalls zum Schluss, dass die Zahl der Operationen insgesamt in Deutschland ansteige – aber nicht jede medizinisch notwendig sei.

Die Zahl stationärer Behandlungen stieg seit 2005 um nahezu 12% je Einwohner. Bis 2011 sei die Zahl der Krankenhausaufenthalte innerhalb von 20 Jahren um fast 25% gewachsen.

Besonders wichtig:  zwei Drittel des Zuwachses seien nicht durch demographischen Wandel erklärbar! Die Zahl der stationären Behandlungen sei vor allem in jenen Bereichen gestiegen, "die wirtschaftlichen Gewinn versprechen".

Wirbelsäulenoperationen ganz weit vorne

Wirbelsäulenoperationen erfreuen sich scheinbar besonderer Beliebtheit. Bei AOK-Patienten hat sich deren Anzahl innerhalb von fünf Jahren bis 2010 verdoppelt. Bei Rückenoperationen tun sich regional deutliche Unterschiede auf.

In Berlin greifen Kliniken weitaus seltener zum Skalpell als Krankenhäuser in anderen Bundesländern. Während in der Bundeshauptstadt 2010 von 100.000 Rückenpatienten lediglich 346 operiert wurden, waren es in Bayern 501 und in Schleswig-Holstein gar 533.

[RUECKENTIPP-01]

Es liegt laut den Autoren der AOK der Verdacht nahe, dass v.a. Eingriffe zunehmen, die besonders gut entlohnt werden. Die Häufigkeit neuer Rückenzentren in Bundesländern hoher Einwohnerzahl spreche zudem dafür. Die Presse spricht gar von "Geldmaschine Operationssaal" oder von der "Gier im Operationssaal".

Vermeidung von Rückenschmerzen besonders wichtig

Angesichts dieser Daten spricht wiederum aus unserer Sicht viel für die Vermeidung von Rückenschmerzen!

Wenn es Dir gelingt, einen Schritt früher anzusetzen und präventive Maßnahmen zu ergreifen holen dich Rückenschmerzen möglicherweise nicht ein und du wirst zu keinem Datenpunkt in einem Krankhausreport.

Ausreichend Bewegung, aber auch Entspannung (beispielsweise Yoga oder Shiatsu), dynamisches Sitzen, ein indivduell einstellbarer Schreibtischstuhl, ein passendes Bettsystem, Faszientraining und vieles mehr können Dir einen Beitrag hierzu leisten. 

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Zur Verfügung gestellte Informationen ersetzen keine individuelle Beratung und Untersuchung durch einen Arzt. Sie sind mit dessen Diagnose nicht gleichzusetzen.

Die Informationen sind nicht dafür da, Ferndiagnosen zu stellen oder konkrete Behandlungsmethoden für den Einzelfall zu empfehlen.

In Kommentar- und Forenbeiträgen enthaltene Hinweise ersetzen ärztlichen Rat nicht.

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